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Der Arbeitsplatz der Zukunft passt in die Hosentasche

Als PDF herunterladen Betrachten Sie einmal Ihren Arbeitsplatz: Auf Ihrem Tisch befinden sich ein Bildschirm mit Tastatur und Maus und ein (mobiles) Telefon. Vor 40 Jahren war dies unvorstellbar. Damals war der Schreibtisch mit Papierstapeln, Stiftablage, Festnetztelefon, manchmal mit Schreibmaschine und teilweise auch mit einem Aschenbecher bestückt. Ist für die Zukunft ein ähnlicher Wandel zu erwarten? Wie wird sich das Arbeiten in der Zukunft gestalten? Dieser Beitrag widmet sich einem technologischen Trend, der das Arbeiten in der Zukunft noch einfacher machen wird.

Dank neuer Technologien ist es heute möglich E-Mails per Telefon zu versenden und Dokumente auf dem Tablet zu bearbeiten. Komplexere und zeitintensivere Aufgaben lassen sich jedoch nach wie vor bequemer an einem größeren Bildschirm und mit Tastatur und Maus erledigen. Das heißt, dass wir mehrere Geräte zur Arbeit mitnehmen. Doch geht es nicht auch anders? Technologiefirmen meinen: ja.

Arbeiten mit einem einzigen Gerät
Microsoft's Continuum ermöglicht einen großen Schritt hin zum Arbeiten mit einem einzigen Gerät. Mobile Telefone sind inzwischen in der Lage ein komplettes Computererlebnis zu bieten. HP hat diese Vision in ein neues Telefon übersetzt: das HP Elite x3. Dieses 5,96-Zoll-Smartphone bildet mithilfe von Continuum einen virtuellen PC. Damit sollte die Notwendigkeit von Tablet oder Notebook der Vergangenheit angehören.



Doch während die Verwendung eines einzigen Geräts das Arbeiten einerseits vereinfacht, ergeben sich z.B. im Büro auch einige neue Herausforderungen. Eine davon ist die Internetgeschwindigkeit. Immer mehr Anwendungen, die wir intensiv nutzen, befinden sich nämlich in der Cloud. Intel hat bietet hierfür die Lösung mit 5G-Internet an, das WLAN und Kabel ersetzen soll.

Notwendigkeit von Zubehör
Das Display eines großen Smartphones hat eine Diagonale von 15-17 cm. Es ist damit immer noch zu klein für längeres Arbeiten. Daher werden externe Bildschirme notwendig bleiben, um mehrere Stunden am Stück produktiv und komfortabel arbeiten zu können. Abgesehen davon bieten Smartphones (und Tablets) bisher noch keine schnelleren und präziseren Bedienmöglichkeiten als Tastatur und Maus. Auch diese Zubehörteile werden daher unverzichtbar bleiben. Und wer will schon, dass sein Körper durch die vornüber gebeugte Haltung beim Arbeiten am kleinen Display deformiert, mit nach vorne hängenden Schultern und Buckel?

Psychische Herausforderung
Auch viele andere Unternehmen sind dabei, Möglichkeiten für effizienteres und mobileres Arbeiten zu entwickeln. Wie beeinflusst dies unsere Art zu arbeiten?

Wenn wir uns in Richtung eines einzigen Gerätes bewegen und viele Stunden außerhalb der üblichen Arbeitszeiten und außerhalb des Büros arbeiten, stehen wir vor einer weiteren Herausforderung. Jetzt schon ist eine Zunahme an psychischen Beschwerden zu verzeichnen, weil es vielen Menschen nicht gelingt von der Arbeit abzuschalten. Der Tag beginnt und endet mit Arbeit. Dadurch bleibt das Stressniveau kontinuierlich hoch. Das kann in einen Teufelskreis münden: Man schläft schlechter, braucht daher mehr Zeit für die Arbeit und gerät hierdurch noch mehr unter Druck. Aus diesem Grund ist es notwendig Erholungsmomente in den Arbeitstag einzubauen. Jede Stunde sollte man sich 3 Minuten bewegen, um das Stresslevel zu senken, und die Arbeitsgeschwindigkeit und die Kreativität zu steigern. Auch wenn man nur ein einziges Gerät in der Tasche hat.



Zukunftsmusik oder schon heute Realität?
Das Vorstehende wirkt wie Zukunftsmusik, doch im Prinzip spielt es mit Blick auf die heute am Arbeitsplatz verwendeten Hilfsmittel schon jetzt eine Rolle. Vor drei Jahren brachte Microsoft den Surface Pro auf den Markt, einen vollwertigen PC in Gestalt eines Tablet. Die Surface-Reihe ist ein Erfolg. Die starken Tablets werden immer häufiger das Notebook ersetzen.

Mit Surface und Continuum zielt Microsoft auf den mobilen Arbeitsplatz, der in die Hosentasche passt. Und so wird der Arbeitsplatz von morgen vielleicht bald wieder dem von früher ähneln, indem das Telefon wieder die zentrale Rolle spielt.




 
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