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Kunststoff: vom funktionalen Produkt zum globalen Problem

In den nächsten 10 Jahren wird erwartet, dass die Kunststoffproduktion um 40% steigen wird. Als Folge davon werden die Meere voll von unserem Abfall sein: der sogenannten Plastiksuppe. Wenn wir nichts gegen den vermehrten Plastikmüll in den Meeren unternehmen, werden wir bis 2050 mehr Plastik im Meer haben als Meeresbewohner, wie Fische. Die Vereinten Nationen warnen davor, dass das Leben im Meer irreparabel zerstört wird und die Plastiksuppe die Nahrungsversorgung von Millionen von Menschen gefährdet. (Quelle: www.plasticsoupfoundation.org).
 
Die Plastiksuppe, auch bekannt als Plastikarchipel oder schwimmende Müllhalde, ist ein Gebiet im Norden des Pazifischen Ozeans, in dem enorme Mengen an Plastik und anderen Abfällen zusammen schwimmen.
“ Eine Geschichte zum PET Filz ”
Ein Schritt zurück in der Zeit
In der Mitte des 19. Jahrhunderts wurde der Kunststoff, so wie wir ihn kennen, erfunden. Jedoch kam der Einsatz von Kunststoff  in den fünfziger Jahren erst richtig in Fahrt. Zwischen 1950 und 2017 wurden 9,2 Milliarden Tonnen Kunststoff produziert. Wenn wir uns die europäischen Zahlen ansehen, sehen wir, dass der durchschnittliche europäische Verbrauch von Kunststoff im Jahr 2016 bei 24 Kilo pro Einwohner lag.

In Deutschland
Im Jahr 2017 wurden weltweit circa 348 Millionen Tonnen Kunststoff produziert – rund 19 Millionen Tonnen davon in Deutschland. Der Export von Kunststoff in Deutschland lag im Jahr 2018 bei etwa 13 Millionen Tonnen, während gleichzeitig über 10 Millionen Tonnen importiert wurden.

Die hohe Produktion von Kunststoffen bringt jedoch auch eine Menge an Kunststoffabfällen mit sich. In Europa fielen im Jahr 2016 über 27 Millionen Tonnen Kunststoffabfälle an. In den EU-Ländern entstehen jährlich im Durchschnitt rund 32 Kilogramm Verpackungsabfall aus Plastik pro Einwohner. Deutschland liegt mit 38 Kilogramm Pro-Kopf deutlich über dem Durchschnitt. Der größte Anteil an Kunststoffabfällen findet sich in Verkaufsverpackungen wieder. (Quelle: https://de.statista.com/themen/4645/plastikmuell/).
Lassen Sie uns nun Klartext sprechen, worum geht es hier? – Was genau bedeutet die Verwendung von Plastik und welche Auswirkungen hat dies?


Wir können daraus schließen, dass der Berg von Plastikabfällen immer größer wird, und wenn wir nichts dagegen unternehmen, sieht die Zukunft nicht gut aus. Plastik wird zu Abfall und landet im Meer, auf großen Müllhalden in Asien oder wird sogar von Lebewesen in und um diese Orte gefressen. Wir können alle die Augen davor verschließen oder aber die Dinge selbst in die Hand nehmen.
Nur jede 4. Plastikflasche wird recycelt.
Woher kommt das ganze Plastik? Jede Sekunde werden weltweit 20.000 Plastikflaschen verkauft. Das sind 1 Million pro Minute und 480 Milliarden pro Jahr. Wir sprechen nur über Plastikflaschen, ansonsten gibt es unzählige andere Produkte, in denen Plastik verwendet wird. Nur ein kleiner Teil dieser Produkte wird recycelt. Es kann also viel gewonnen werden, wenn man die Hersteller für die Endphase des Lebenszyklus ihrer Produkte verantwortlich macht. Sie bleiben Eigentümer des von ihnen verkauften Kunststoffs und müssen ihn nach dem Gebrauch zurücknehmen. Die erweiterte Herstellerverantwortung, auch bekannt unter der englischen Abkürzung EPR (Extended Producer Responsibility), zielt darauf ab, die gesamte Umweltbelastung eines Produkts zu reduzieren. Die Produkte werden nach dem Gebrauch zurückgegeben oder gesammelt, so dass die Rohstoffe wiederverwendet werden können. Die Unternehmen sind jedoch vorsichtig, aufgrund der damit verbundenen, zusätzlichen Kosten, die entstehen.
 
Europäische Standards
Auch Europa ist sich der "Plastikgefahr" bewusst und hat deshalb in den letzten Jahren verbindliche Richtlinien zur Reduzierung der Plastiksuppe ausgearbeitet.

Die Richtlinien kurz und kompakt
Die Europäische Kommission hat die SUP-Richtlinie (Single Used Plastic) zur Bekämpfung von Einwegplastik im Meer ausgearbeitet. Alle EU-Mitgliedsstaaten müssen diese Richtlinie in ihre Gesetzgebung aufnehmen. (Quelle: https://www.rijksoverheid.nl/onderwerpen/afval/europese-richtlijn-voor-minder-wegwerpplastic-in-zee-sup-richtlijn).
  • Ab 2021 müssen die Mitgliedsstaaten dafür sorgen, dass weniger Kunststoffverpackungen für unterwegs (wie Trinkbecher und Lebensmittelbehälter) verwendet werden;
  • Ab 2021 wird es ein Verbot für bestimmte Einweg-Kunststoffprodukte geben. Zum Beispiel Plastikteller, Plastikbesteck, Plastikstäbchen und Strohhalme;
  • Ab 2024 müssen Kappen und Deckel auf Plastikflaschen und Getränkebehälter angebracht werden. Auf diese Weise werden sie automatisch zum Recycling abgegeben;
  • Ab 2025 müssen PET-Flaschen zu mindestens 25% aus recyceltem Kunststoff bestehen. Bis 2030 müssen es mindestens 30% sein;
  • Ab 2021 wird es eine Verordnung für Hygieneprodukte (wie Feuchttücher, Tampons und Damenbinden), Tabakprodukte und Trinkbecher geben. Zu welcher Art von Abfall diese Produkte gehören (wie sie zu entsorgen sind), wird in dieser Verordnung angegeben. Sie enthält auch Informationen über die Kunststoffe, die in dem Produktverarbeitet sind und die Auswirkungen auf die Umwelt;
  • Die Hersteller sind für die Abfallentsorgung einer Reihe ihrer Produkte verantwortlich. Dazu gehören Getränke- und Lebensmittelverpackungen, Trinkbecher, leichte Plastiktüten, Feuchttücher, Tabakwaren (mit Filtern), Ballons und Angelgeräte. Die Hersteller müssen sich unter anderem um die Sammlung, den Transport und die Verarbeitung dieser Kunststoffprodukte kümmern. Und für das Bewusstsein der Verbraucher;
  • Bis 2025 müssen mindestens 77% aller Plastik-Trinkflaschen bis zu 3 Liter gesammelt werden. Im Jahr 2029 müssen es mindestens 90% sein;
  • Die Regierung wird die Verbraucher über wiederverwendbare Alternativen zu diesen Plastikprodukten informieren. Und über Möglichkeiten für ein gutes Abfallmanagement (wie man den Abfall entsorgt). Die Verbraucher werden auch Informationen über die Auswirkungen dieser Kunststoffabfälle auf die Umwelt erhalten.
Wie machen wir den Unterschied?
Europa hat entschieden, jetzt liegt es an uns (als Produzent und Verbraucher). Wir können uns nicht mehr hinter "Kosten-Motiven" oder einem Argument wie "wir sind nur ein kleiner Teil der Gesamtverschmutzung" verstecken. Nein, wir müssen jetzt wirklich mit unseren eigenen Produkten arbeiten. Wir müssen Verantwortung übernehmen. Wie bereits erwähnt, findet nur eine von vier Plastikflaschen den Weg zurück zum Recycling. Wir denken anders. Wir sehen Plastik als ein 'grünes' Produkt. Und wir wagen es, uns selbst zu hinterfragen und neue Methoden zu entwickeln, um den Kreis mit unseren Produkten zu schließen. Buchstäblich von der „Wiege bis zur Bahre“. Reduzierung von Abfall, Wiederverwendung von Produkten und Recycling der Materialien.
 
"Wir sind daher der erste Hersteller von ergonomischem Zubehör, der eine Produktlinie (Laptopständer, Dokumentenhalter und Monitorständer) im Rahmen der umweltbewussten Kreislaufwirtschaft auf den Markt bringt. Jedes Produkt wird aus recycelten Rohstoffen (PET) hergestellt, die die 3 Säulen der Kreislaufwirtschaft optimal erfüllen: REDUCE, REUSE und RECYCLE. Die Reduzierung von Abfall, die WIEDERVERWENDUNG von Produkten und RECYCLEBARES Material. Die ergonomischen Endprodukte können am Ende Ihres Produktlebenszyklus, wieder an uns als Hersteller zurückgegeben werden. Dabei erhält der Lieferant einen Rückgaberabatt. Auf diese Weise schließen wir den Kreis und können somit alle drei Säulen gewährleisten: REDUCE, REUSE und RECYCLE. Denn BakkerElkhuizen stellt aus den recycelten Produkten wiederrum neue ergonomische Produkte, mit gleicher Produktlebenszyklusdauer, her", sagt John van Hooft, CEO von BakkerElkhuizen und ErgoDirect.

Eine verbesserte Umwelt kann beginnen …
Wir müssen gemeinsam noch einen großen Schritt machen, um den Plastikmüll zu reduzieren. Dafür gibt es jetzt keine Entschuldigung mehr. Wir leisten einen kleinen Beitrag durch diese nachhaltige Circular Produktlinie und erfinden und entwickeln weiterhin neue Wege, um unseren Beitrag jedes Mal zu erhöhen. Wir schauen nicht nur auf das Produkt, sondern auch auf die Verpackung, das Verpackungsband, das Produktetikett, die Paletten Folie und die Palette selbst. Diese werden alle aus recycelten Rohstoffen hergestellt und bilden eine umweltbewusste Kreislaufwirtschaft in sich selbst. Bei jedem kreisförmigen ergonomischen Produkt von BakkerElkhuizen werden auf diese Weise 2,5 bis 5 Kunststoff-Liter-Flaschen dauerhaft aus der Kunststoffsuppe entnommen. Und was machen Sie mit der Kunststoffsuppe?
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