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Geräusche im Alltag


Als PDF herunterladen Geräusche gibt es überall, drinnen wie draußen. In diesem Artikel beschäftigen wir uns mit Lärmbelästigung drinnen. In Bürogebäuden, aber auch in Krankenhäusern, Restaurants und öffentlichen Räumen gibt es Formen der Lärmbelästigung. Sicherlich fällt Ihnen auch eine Situation aus Ihrem Alltag ein.

Wir können Lärmbelästigung auf verschiedene Arten erfahren. Schon ein (zu) hoher Lärmpegel kann unangenehm sein. Vor allem über längere Zeit. Auch durch die Verständlichkeit von Gesprächen in Ihrer Umgebung kann Ihre Konzentrationsfähigkeit gestört werden.

Wenn wir aber irgendwo warten müssen, z. B. am Schalter im Rathaus oder in einer Apotheke, können wir oft die Gespräche anderer verstehen. Es fehlt dann an, wie wir es nennen, Sprachdiskretion.

Und natürlich kennen wir die Situation in einem Restaurant, in dem wir nur schwer ein Gespräch führen können. Aufgrund des hohen Lärmpegels der Umgebungsgeräusche ist die Sprachverständlichkeit schlecht. Im Theater sollte die Sprachverständlichkeit jedoch sehr gut sein, damit man die Vorstellung sowohl in der ersten als auch in der letzten Reihe gut verstehen kann.

Bürolandschaft
Lärmbelästigung kommt oft auch in größeren, offenen Bürolandschaften vor. In diesen Räumen ist die Sprachverständlichkeit meistens gut, aber gerade das ist nicht immer wünschenswert. Hier fehlt es an Sprachdiskretion.



Ist Lärmbelästigung neu? Nein, bereits Anfang des letzten Jahrhunderts stellte der Wissenschaftler Etienne Lombard fest, dass in einem Raum mit vielen Menschen die Sprachverständlichkeit schlechter wird, wenn mehrere Menschen gleichzeitig miteinander reden. Dies wird der Lombardeffekt, auch Cocktailpartyeffekt, genannt.

Gab es früher keine Lärmbelästigung? Doch, aber früher verhielten die Menschen sich weniger ausgelassen. Man hat weniger telefoniert und es wurden weniger (bzw. gar keine) audio-/visuelle Geräusche produziert. Es waren vor allem mechanische Geräusche. Diese Geräusche sind in den Hintergrund geraten. Die menschliche Stimme spielt jetzt eine prominentere Rolle beim Erfahren von Lärmbelästigung in Gebäuden.

Wie kann man Lärmbelästigung bekämpfen?

Mit den Ergebnissen der Suchfunktion im Internet können wir aus zahllosen akustischen Produkten wählen. Aber wie stellen wir fest, welches Produkt unser Lärmproblem lösen kann?

Zuerst muss die Art des Lärmproblems festgestellt werden. Wird der Raum als zu laut erfahren? Ist die Sprachverständlichkeit in einem großen Raum vielleicht das Problem? Oder haben wir geschlossene Konzentrations- und/oder Besprechungsräume, in denen Geräusche von draußen als auch innerhalb dieser Räume noch wahrnehmbar sind?
Bei der Wahl der Produkte werden (zu) oft einzelne Elemente in einem Raum als Lösung zusammengefügt. Ausstrahlung, Farbe und natürlich die Kosten spielen dabei eine wichtige Rolle.

Lärmprobleme sind in vielen Fällen auf den Gebäudeentwurf zurückzuführen. In Bürolandschaften mit einer (zu) großen Anzahl an Arbeitsplätzen kommt es schon schnell zu Lärmproblemen.

In den Richtlinien steht, dass es wünschenswert ist, nicht mehr als vier bis acht Arbeitsplätze in einem Raum unterzubringen und dass die akustische Qualität eines Raums in Nachhallzeit ausgedrückt wird. Zudem sind darin diverse Isolationswerte für Wände zwischen unterschiedlich genutzten Räumen aufgeführt.

Als Tipp wird auf einen sog. TED Talk von Julian Treasure verwiesen. In diesem Talk werden die Auswirkungen von Lärmbelästigung erläutert und wird daran appelliert, bereits beim Entwerfen Lärmeinflüsse zu berücksichtigen: “mehr mit den Ohren als mit den Augen entwerfen".

Keine halben Maßnahmen
Lärmbelästigung beeinträchtigt die Gesundheit des Mitarbeiters stark. Wenn nicht rechtzeitig Gegenmaßnahmen getroffen werden, kann sich das letztendlich auch nachteilig auf das Unternehmen auswirken

Vermeiden Sie halbe Maßnahmen, die nur zu einer kaum spürbaren Verbesserung führen. Es wird eine gute Beratung mit Lärmmessung empfohlen. Anschließend kann festgestellt werden, welche Maßnahmen in welchem Umfang erforderlich sind, um zu einer Lösung des Lärmproblems zu kommen. Wenn es sich um größere Räume handelt, wird man, neben geräuschabsorbierenden Lösungen, Lärmschutzpaneele empfehlen. Diese Lärmschutzpaneele sorgen dafür, dass Geräusche sich nicht mehr im ganzen Raum ausbreiten können. In kleineren Räumen werden vorzugsweise Maßnahmen getroffen, die zur Anzahl der Arbeitsplätze und den in diesen Räumen durchgeführten Aktivitäten passen.

Auf der Abbildung ist eine Wand mit vier Akustikpaneelen zu sehen. Diese bieten für diesen Raum mit sechs Arbeitsplätzen, an denen viel telefoniert wird und viele Gespräche stattfinden, einen guten akustischen Komfort.



Zusammenfassend:
  • Art des Problems feststellen (Analyse und/oder Messung);
  • Beratung einholen;
  • die akustischen Spezifikationen von Produkten feststellen;
  • Nicht nur Lösungen in Form von Maßnahmen, sondern auch organisatorische Möglichkeiten einbeziehen;
  • Budgetrahmen festlegen.


Gijs van Wijk
Geschäftsführer - Akoestiek Comfort
Berater für visuelle und auditive Probleme
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