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Konzentration und Gruppenbüros: eine schwierige Kombination

 
Als PDF herunterladen Sie sind keine Ausnahme, wenn Sie schon mal Schwierigkeiten haben, sich an Ihrem Arbeitsplatz auf Ihre Aufgaben zu konzentrieren. Viele von uns sitzen heutzutage in einem gemeinschaftlichen, offenen Raum, mit unangenehmer Akustik und wenig Privatsphäre. In solchen Räumlichkeiten wird man schnell aus einer tiefen Konzentration herausgerissen.

Im Flow
Und das, obwohl der Mensch den Zustand einer tiefen Konzentration oder den Flow-Zustand eigentlich als angenehm empfindet. Wenn wir eine relativ anspruchsvolle Tätigkeit ausüben, bei der es ein optimales Gleichgewicht zwischen den Vorgaben und dem individuellen Leistungsniveau für die Aufgabenstellung gibt, dann ist ein Flow möglich. Flow kennzeichnet sich durch eine subjektive Erfahrung der mühelosen Auseinandersetzung mit einer Aufgabe und ein hohes Maß an konzentrierter Aufmerksamkeit, das Gefühl der Kontrolle und durch einen Aufschub von sich selbst reflektierenden Gedanken. Den Flow-Zustand verbindet man vor allem mit Freude und intrinsischer Motivation beim Erfüllen einer Aufgabe und bei der Verfeinerung von vorhandenen Fähigkeiten. Man könnte sagen, je mehr wir im Flow sind, desto glücklicher fühlen wir uns. Die Chance auf ein Flow-Erlebnis bei Arbeitnehmern zu steigern liegt daher sowohl im Interesse des Arbeitnehmers als auch des Arbeitgebers.

Personality-Based Working
Es kann 20 Minuten oder länger dauern, bis ein gutes Konzentrationsniveau erreicht ist, was wiederum zu einem Flow führen kann. Ein solcher Zustand kann jedoch im Nu zunichte gemacht werden, z.B. indem dieser durch laute Musik, ein Telefonat oder durch einen lauten Kollegen unterbrochen wird. Wie man mit solchen äußeren Reizen umgeht, kann je nach Persönlichkeit unterschiedlich sein, sagt Florijn Vriend (WELL Building Expert bei Kernwaarde Groen) und sie fragt sich, ob es nicht eine verpasste Chance ist, dass Unternehmen selten darauf achten, welche Bedingungen ein Arbeitsumfeld erfüllen sollte, damit es für verschiedene Persönlichkeitsprofile passt.

Florijn: „In der Human Resources-Abteilung geht es vor allem um Fähigkeiten, Kompetenzen, Erfahrungen, ob die Person zum Job passt und die Person zum Unternehmen, aber es wird nicht geschaut, ob die Person zu seiner Umgebung passt. Ausgehend vom Blickwinkel Design und Einrichtung wird zwar sehr wohl geschaut, welche Aktivitäten in einem Unternehmen stattfinden und wie man das Arbeitsumfeld so komfortabel wie möglich gestalten kann, aber es wird nicht auf die Verteilung von Persönlichkeiten in dem zur Verfügung stehenden Raum geachtet. ##Niet duidelijk waar de quote eindigt.

Wim Pullen, Direktor des Center for People and Buildings, sagt dazu: „Beim Personality-Based Working geht es darum, einen Arbeitsplatz zu haben, der zur Persönlichkeit der jeweiligen Person passt. Wenn man introvertiert ist, braucht man Abgeschiedenheit und Ruhe und möchte einen Ort haben, an dem es keine Hektik durch durcheinanderredende und telefonierende Kollegen gibt. Hat man ein großes persönliches Strukturbedürfnis, ist es hingegen kein Problem, wie im satirischen Büroklischee tagein tagaus demselben Kollegen gegenüberzusitzen, feste Zeiten zum Kaffeeholen zu haben und seine Butterbrote aus der schon jahrelang verwendeten Plastik-Brottrommel zu essen.“ 

Personality-Based Working kann ein positiver Schritt in Richtung besserer Konzentrationsfähigkeit für den Einzelnen sein. Die Mitarbeiter sollten so viel wie möglich dabei unterstützt werden, sich gut konzentrieren zu können. Eine Lösung kann das Anbieten von abgetrennten, flexiblen Räumlichkeiten sein, die gelegentlich für den klar definierten Zweck (Ruhe von der Reizüberflutung) genutzt werden können. Die Nutzung der Räumlichkeiten signalisiert den Kollegen, dass man momentan nicht angesprochen werden möchte – eine deutliche Botschaft. Seine Ruhe in einem solchen Raum zu finden, wird durch die akustische Trennung vom offenen Großraum erleichtert.

Werden Sie auch nicht gern durch Kollegen abgelenkt? Sind Sie eher introvertiert als extrovertiert und ziehen Sie sich lieber zum Konzentrieren zurück? Dann ist der MindPod vielleicht etwas für Ihren Arbeitsplatz. Klicken Sie auf den Link, um mehr über unseren MindPod zu erfahren.

Myrthe van Stralen
Senior R&D Consultant




Mehr über Myrthe van Stralen:
Myrthe van Stralen ist Performance-Psychologin bei der Office Athletes Group. Die Wissenschaft der Optimierung von Zielverfolgung und Gesundheitsverhalten ist ihr Spezialgebiet. 

Mehr über Florijn Friend:
Vor dem Hintergrund der Unternehmenspsychologie konzentriert sich Florijn bei Kernwaarde Groen auf die Schaffung von gesunden Arbeitsumgebungen. Dies kann sich auf die Unternehmenspolitik, den Niederlassungsstandort, das Immobilienportfolio und die damit verbundenen Produkte und Dienstleistungen beziehen. Durch u.a. den WELL Building Standard rückt das Ermöglichen von Wohlergehen bei den Nutzern in den Mittelpunkt.

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