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Den Menschen in den Mittelpunkt des digitalen Arbeitsplatzes stellen


Als PDF herunterladen Sam Marshall, bei ClearBox Consulting (UK) angestellt, ist Experte auf dem Gebiet des digitalen Arbeitsplatzes. Vor kurzem sprach er auf dem niederländischen Intranet Kongress 2014. Dabei widmete er sich der Basis des digitalen Arbeitsplatzes, die seiner Ansicht nach oft übergangen wird. Welche Faktoren sind nun wirklich wichtig zur optimalen Gestaltung des digitalen Arbeitsplatzes?

Mitarbeiter im Mittelpunkt

Marshall zufolge denken wir zu viel über die technischen Aspekte der digitalen Arbeitsumgebung nach und vergessen dabei, dass am Ende Menschen damit arbeiten müssen. Eines der größten Missverständnisse bei der Einführung eines neuen Arbeitsplatzes ist denn auch die Annahme, dass die Mitarbeiter die angebotenen Tools automatisch annehmen werden. Das gilt für Software ebenso wie für Hardware und Zubehör. Die Rolle des Menschen dürfen wir Marshall zufolge jedoch nicht unterschätzen, wenn es um neue Technologien und Hilfsmittel geht.


Marshall: “Wir sind ziemlich schlecht darin vorherzusagen, wie Technologien in der Praxis genutzt werden.“


Wenn etwas technisch möglich ist, bedeutet das nicht automatisch, dass man es auch tatsächlich anwenden wird. Marshall gibt als erstes zu bedenken, dass nicht jeder ein early adopter ist. Die meisten Menschen akzeptieren eine neue Technologie erst, wenn die Masse das auch tut. Je mehr Möglichkeiten bei der Einführung des digitalen Arbeitsplatzes hinzukommen, desto mehr Menschen aufgeben werden. Sie kommen mit den Veränderungen einfach noch nicht klar. Es ist also wichtig eine Strategie zu entwickeln, bei der diese Abbrecher später wieder einbezogen werden können.

Vision erforderlich
Eine effektive digitale Arbeitsumgebung ist nur realisierbar, wenn eine Vision dahintersteckt, so Marshall. Um diese Vision zu entwickeln und anschließend eine Strategie zu entwerfen, ist zunächst die aktuelle Position des betreffenden Unternehmens zu bestimmen. Anschließend kann skizziert werden, wie die digitale Arbeitsumgebung aussehen soll. Die Strategie basiert dann in den meisten Fällen auf drei drivers:

• Unternehmensstrategie: Markt, Unternehmensstruktur, Mitarbeiterbindung, Verhältnis Büro- und Außendienstmitarbeiter, Innovation, Einsparungen und Flexibilität.
• Mitarbeiter: Work-Life-Balance, Selbstständigkeit im Verhältnis zur Produktivität, Verfügbarkeit von Informationen und die sich daraus ergebenen Hierarchien, Bring Your Own Device (BYOD), Computerzubehör und flexible Arbeitsverhältnisse.
• Technologie: Cloud, mobile Technologien, Breitband, Big Data, soziale Tools.
 
Eine Änderung in einem der drei Bereiche wird sich auf die beiden anderen Bereiche auswirken. Der Zusammenhang zwischen diesen drei Kräften muss kontinuierlich betrachtet werden. Nur wenn alle drei genutzt werden, wird die Realisierung einer digitalen Arbeitsumgebung im Unternehmen gelingen.


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